AuftraggeberIn: Marktgemeinde Weyer
Kooperation: Regionalmanagement OÖ
Standort: Weyer
Zeitraum: 2025 - 2026
"Weyer on Fire" bezeichnet die Belebung des Marktplatzes Weyer im Zulassungsjahr – der Förderperiode vor Beginn der baulichen Arbeiten. In dieser Phase wird der öffentliche Raum temporär neu organisiert und getestet, bevor die dauerhaften Maßnahmen umgesetzt werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Leerstandsbelebung: ungenutzte Erdgeschoßflächen werden bespielt und tragen gemeinsam mit dem aktivierten Platz zur Belebung des öffentlichen Raums bei. Der Marktplatz wird damit von einer überwiegend dem Verkehr und dem Parken dienenden Fläche zu einem Aufenthaltsraum.
Pop-up-Bäume bringen temporäres Grün und Schatten auf den Platz und dienen zugleich als Test für eine künftige dauerhafte Begrünung. Eine flexible Möblierung, darunter eine Korkbank, schafft Sitz- und Aufenthaltsgelegenheiten und lässt sich an unterschiedliche Nutzungen anpassen.
Ergänzend zu den temporären Elementen wird ein dauerhafter Eingriff gesetzt: Eine feste Straßenbemalung markiert die Verlegung der Fahrbahn. Durch das Verschwenken der Fahrspur wird Fläche zugunsten der Fußgängerinnen und Fußgänger gewonnen und die Aufenthaltsfläche im öffentlichen Raum vergrößert.
"Weyer on Fire" refers to the activation of Weyer's market square during the qualifying year — the funding period preceding the start of construction work. In this phase, the public space is temporarily reorganised and tested before the permanent measures are implemented. One focus lies on revitalising vacancies: unused ground-floor spaces are brought into use and, together with the activated square, contribute to enlivening the public space. The market square is thereby transformed from an area largely dedicated to traffic and parking into a place to spend time. Pop-up trees bring temporary greenery and shade to the square and at the same time serve as a test for future permanent planting. Flexible furnishings, including a cork bench, create seating and resting opportunities and can be adapted to different uses. In addition to the temporary elements, one permanent intervention is made: a fixed road marking indicates the realignment of the carriageway. By shifting the traffic lane, space is gained in favour of pedestrians, enlarging the usable area in the public realm.